Sex Lexikon: Erklärung und bedeutungen von Sex begriffen
Ähnlich dem Kamasutra ist auch das Tantra eine altindische Liebeslehre. Allerdings begründet sich das 2000 Jahre alte Tantra auf einer höchst disziplinierten Form der körperlichen Liebe. Diese Disziplin soll dazu dienen, Körper, Geist und Emotionen zu stärken und zu kontrollieren und damit höchste Lust zu erreichen. Das ursprüngliche Tantra besteht aus einem einwöchigen Liebesritual - den sieben Nächten des Tantra. Zu Beginn dieses Rituals entkleiden sich die Partner gegenseitig, baden gemeinsam und genießen zusammen einen guten Wein. Der körperliche Teil des Tantra setzt sich zusammen aus dem Wahrnehmen und dem Berühren der Körperteile des Partners in einer genau festgelegten Reihenfolge und dem Koitus in bestimmten Stellungen. Während dieser Prozeduren müssen die Partner monotone meditative Worte, sogenannte Mantras, wiederholen. Sogar die Mahlzeiten sind in ihrer Beschaffenheit während dieser Prozedur festgelegt. Völlig ausgeschlossen ist unkontrollierte Lust. Die Partner müssen sich auch in ihrer Ekstase beherrschen können und dürfen sich nicht einfach in wilder Wollust lieben.
Eine Besonderheit im Zusammenhang mit Tantra stellen die sogenannten "Tantra-Massagen" dar, wie sie seit den 1990er Jahren bezeichnet werden. Sie werden als kommerzielle Dienstleistung angeboten. Ziel der Massage war ursprünglich eine spirituelle Erfahrung, mittlerweile wird zudem mitunter auch Heilung versprochen. Tantra-Massagen umfassen meist auch die Massage der weiblichen bzw. männlichen Geschlechtsorgane, wofür die Bezeichnungen "Yoni-Massage" und "Lingam-Massage" verwendet werden. Es besteht kein direkter Zusammenhang zum traditionellen Tantra. Der Begriffsinhalt ist nicht konkret allgemeingültig geklärt.
Algemeines zur Thaimassage Die Thai-Massage kommt tatsächlich aus Thailand. Sie war ursprünglich eine Heilmethode, die seit etwa 3000 Jahren in Klöstern praktiziert wurde und die bis heute als heilend und entspannend gilt. Die erotische Thai-Massage Sex-Arbeiterinnen geben ebenfalls „Thai-Massagen“, die aber nur dem Namen nach gleich sind, denn bei der in Bordellen und „Massagestudios“ angebotenen Thai-Massage werden vorzugsweise Herren massiert. Einer mehr oder weniger der Gesundheit dienenden „echten“ Massage einer spärlich bekleideten Dame an einem nackten Herrn folgt dann „auf Wunsch“ die „Entspannungsmassage“.
Trampling ist eine Form des Fusfetischismus, wie der Name bereits vermuten lässt, geht es hier um das treten, trampeln, stampfen auf dem liegendem Körper einer Person. Der eine Partner liegt dem anderem zu Füssen - für beide Seiten eine höchst angenehme Situation. Da gibt es die Unterlage, die den reinen Schmerz - verursacht durch die weiblichen Füsse oder Heels - erleben will, ebenso wie den devot veranlagten Fuss-Fan, der seine Hingabe als Huldigung an die weibliche Macht sieht und den dabei empfangenen Schmerz als Geschenk empfindet. Er gibt sich den "göttlichen" Füssen hin, leidet unter seiner Angebeteten, und empfindet den schmerz als sehr anregend.
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