Sex Lexikon: Erklärung und bedeutungen von Sex begriffen
Eine besondere Form des Gruppensex ist der Gangbang, der sich durch eine extreme Überzahl männlicher Teilnehmer und durch abwechselnde Penetration einer Frau oder eines Mannes auszeichnet. Dagegen sind bei einem Reverse Gangbang die Frauen in der großen Überzahl. Der Begriff kommt aus dem Englischen von gang („Gruppe“) und bang (vulgär für „koitieren“) und bezeichnete ursprünglich eine Gruppenvergewaltigung. Nachdem das Wort durch Pornographie bekannter wurde, wird es heute hauptsächlich für Gangbangs verwendet, die einvernehmlich erfolgen.
Gesichtsbesamung ist das Verspritzen von Sperma über das Gesicht eines Menschen. Diese Praktik wird oftmals von Männer gewünscht, die entweder zum Abschluss des Geschlechtsaktes ihr Sperma in das Gesicht der der Frau verspritzen wollen oder die generell nur darauf aus sind auf ein Frauengesicht zu onanieren.
Der sogenannte G Punkt ist eine Reizempfindliche Zone an der vorderen Vaginawand entlang der Harnröhre. Benannt nach dem Entdecker, dem Frauenarzt Dr. Ernst Gräfenberg, der die Wirkungen auf diesen G-Punkt schon in den 40er Jahren erforschte. Lange Zeit wurde diese erogene Zone wenig Bedeutung beigemessen, da sie nicht unmittelbar erreich- und stimulierbar war. Erst in den 70er Jahren wurde der G-Punkt als Reizpunkt für das Liebesspiel wiederentdeckt. Wird der G-Punkt gereizt, etwa mit einem Finger oder einem speziellen G-Punkt- Vibrator, schwillt das Gewebe an dieser Stelle an. Es verfestigt sich und kann sich bis zu 2 Zentimeter ausdehnen. Dieser Bereich ist äußerst reizempfindlich - bei Frauen, die hier stimuliert werden, können sogar Multi-Orgasmen auftreten. Wie bei allen erogenen Zonen, ist auch die Empfindlichkeit des G-Punktes bei jeder Frau sehr unterschiedlich. Je nachdem wie der G-Punkt entwickelt ist, verspürt eine Frau entweder ein inniges Wonnegefühl bis zum Orgasmus oder aber nur ein Brennen und Ziehen in der Vagina, das aber nicht als unangenehm empfunden wird.
Gegenstände, die aus Gummi (vulkanisiertem Naturkautschuk) sind, haben es Gummifetischisten angetan. Die meisten lieben Gummikleidung, die sie entweder selbst tragen oder die sie leiben, wenn andere sie tragen. Heute sind Gummiartikel weitestgehend aus dem Werkstoff Polyurethan, der sich ähnlich anfühlt, aber anders riecht. Auch Latex (das wieder andere Eigenschaften hat) wird heute als Ersatz für echtes Gummi verwendet und in ähnlicher Weise von Fetischisten geliebt. Auch PVC dient den Fetischisten in ähnlicher Weise. Der ursprüngliche Fetisch, der Gummifetisch, bestand und besteht vor allem darin, den Werkstoff auf nackter Haut zu tragen, deshalb sagt man dort auch, Gummi sei eine "zweite Haut".
Eigentlich der Behandlungsstuhl eines Frauenarztes (Gynäkologen). Von dort aus ist er in vielen sogenannte Klinikräume der Dominastudios gewandert, wo er keinesfalls ausschließlich für weibliche Gäste gedacht ist. Die Verwendung im BDSM-Bereich erklärt sich aus der Funktion - mit einem solchen Stuhl lassen sich die Beine beliebig spreizen und in der gewünschten Höhe auch fixieren.
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