Vor mir stapelten sich Koffer, Taschen und unendlich viele Kleidungsstücke. Der Regen trommelte an die Fensterscheiben und rann in kleinen Sturzbächen hinunter. Ich hatte noch 8 Stunden Zeit, bevor mein Flieger Richtung Kenia ging. Fieberhaft überlegte und sortierte ich meine Klamotten und stellte fest, wie schwierig es war, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Es dauerte noch etwa 2 Stunden bis meine Gepäckstücke fertig gepackt waren. Fein säuberlich stellte ich alles vor die Haustür, um auch bloß nichts zu vergessen. Völlig erschöpft und dennoch mit großer Vorfreude sprang ich unter die Dusche und ging dabei in Gedanken noch einmal alles durch. Merklich frischer und agiler streifte ich mir meine Jeans über und schlüpfte in meinen Lieblingspullover. Während der Föhn versuchte meine blonde Löwenmähne zu bändigen, klingelte es an der Haustür. Hektisch und etwas unsortiert stiefelte ich zur Tür und machte auf. Ein breites Grinsen schlug mir entgegen, was zu meiner Nachbarin Helga gehörte. Sie schob mich bei Seite und beäugte kritisch meine Koffer. Du hast es gut, seufzte sie und ließ sich müde auf das Sofa fallen.
Ja erwiderte ich und fuhrwerkte hektisch im Bad herum. Helga war in meiner Abwesenheit für meine Wohnung verantwortlich und sollte mich zum Flughafen fahren. Da wir noch etwas Zeit hatten tranken wir noch einen Espresso und besprachen einige wichtige Details. Es dämmerte schon draußen, als wir die Abfahrt Richtung Flughafen nahmen. Da es wie üblich keine Parkplätze gab, setzte Helga mich genau an meinem Gate ab. Liebevoll umarmte sie mich und wünschte mir einen schönen Urlaub. Etwas schwermütig eierte ich unbeholfen zu meinem Gate und gab mein Gepäck auf. So langsam stieg die Nervosität und ich konnte es nun kaum noch erwarten, endlich in meinem Flieger zu sitzen. Der Flug verlief recht problemlos und ich nutzte die Zeit, um meine Beziehung, die ich vor vier Wochen beendete aufzuarbeiten.
Kenia sollte für mich ein Neuanfang werden und ich nahm mir vor, die Fehler in der Vergangenheit, nicht noch einmal zu machen. Irgendwann schlief ich ein und nach etwa sechs Stunden Schlaf, befanden wir uns endlich im Landeanflug. Von nun an ging alles ganz schnell. Ehe ich mich versah, saß ich im Shuttlebus, der mich auf einer sandigen Piste in mein Hotel fuhr. Ich verliebte mich auf Anhieb in die Natur, die sich mir durch die Busscheiben präsentierte. Die Hitze flimmerte am Horizont und ich beobachte Frauen, die schwere Tontöpfe auf dem Kopf trugen. Alles war so anders und fremd für mich. Nach etwa zwei Stunden Fahrzeit, hatte ich dann endlich mein Ziel erreicht. Mitten in der Wildnis blieb der Bus vor einem kleinen Dorf stehen. Der farbige Fahrer klettert aus dem Sitz und löste mein Gepäck vom Dach des Busses. Schwer landete es im Staub, was bei mir ein leichtes Kopfschütteln verursachte. Ich wählte die Einsamkeit, um den nötigen Abstand von meiner Vergangenheit zu bekommen. Ein deutsch sprechender Touristenführer lief wild gestikulierend auf mich zu und forderte mich auf, ihm zu Folgen.
Er quartierte mich in einer Hütte ein, die recht spartanisch eingerichtet war und klärte mich dann über gewisse Verhaltensregeln auf. Nach einem kleinen Rundgang stellte er mir einen tiefschwarzen Krieger vor, der mich jeden Morgen abholen sollte, um mir das Land und die Kultur zu zeigen. Gegessen wurde in einer eigens separaten Hütte, die nur von Touristen genutzt werden durfte. Ich setzte mich vor meine Hütte und genoss die Abendsonne. Frauen bewegten sich wie selbstverständlich, mit freien Brüsten durch das Dorf oder saßen an Mahlsteinen um aus dem geernteten Weizen Mehl herzustellen. Die Männer trugen rote Gewänder und waren mit sehr viel Schmuck behangen. So nach und nach gewöhnte ich mich an die ungewöhnlichen Eindrücke und ich merkte, wie ich von Tag zu Tag entspannter wurde.
Der besagte Krieger zeigte mir jeden Tag neue wundervolle Orte und erklärte mir in gebrochenem Englisch, alles was ich wissen wollte. Die Tage vergingen im nu und so kam es ganz automatisch, dass das Verhältnis zu dem Krieger mit dem Namen Jobrio im vertrauter wurde. Eines Tages holte er mich früher als gewohnt ab und erklärte mir, dass wir zu einem Dorffest wollten. Ein nicht endender Fußmarsch durch die Wildnis machte mir zu schaffen und ich merkte, wie meine Bluse förmlich an meiner Haut klebte. Jobrio lief immer einen Meter vor mir und ich ertappte mich dabei, wie ich seinen Körper bewunderte. Seine Sehnen und Muskeln spannten sich bei jeder Bewegung und es kam mir so vor, als würden die Männer in diesem Land schon athletisch auf die Welt kommen. In meinen Gedanken versunken drehte sich Jobrio um und strahlte mich mit perfekten weißen Zähnen an.
Sein muskulöser Arm zeigte auf ein Dorf und zog mich lächelnd hinter sich her. Frauen mit nackten wippenden Brüsten begrüßten uns, wogegen die Männer in einem Kreis standen und uns genau beobachteten. Kinder trommelten einen eigenartigen Rhythmus, der einen zur Lethargie verführte. Wir liefen an den Frauen vorbei und Jobrio führte mich direkt in den Kreis der Männer. Sie waren bunt bemalt und die nackten Oberkörper glänzten in der Sonne. Wir steuerten ein Podest aus dicken Strohmatten an und ließen uns dann nieder. Es war eigenartig und gleichzeitig etwas beängstigend, denn ich wusste weder was hier, noch wann hier etwas passieren würde. Die Frauen brachten Krüge und zogen sich dann gleich wieder zurück in die zweite Reihe. Jobrio gab mir einen Becher zu trinken und nickte einvernehmlich zu dem getrommelten Rhythmus. Die anderen Männer wippten gleichzeitig und ließen mich nicht aus den Augen. Die Sonne färbte sich Glut rot und mein kopf wurde seltsam schwer. Ich schmeckte geleeartige Beeren auf der Zunge und ein schwebendes Gefühl machte sich in mir breit.
Plötzlich nahm Jobrio mein Hand und führte mich in den Kreis der wippenden Männer. Im Hintergrund wurden die Trommelgeräusche immer lauter und ich verlor vollends die Orientierung. Ohne das ich es merkte, versank mein Körper immer mehr in Trance und gab sich wie von selbst den Klängen der Musik hin. Der Kreis zog sich immer enger zusammen und ein Gefühl der Angst und Erregung überzog meinen Körper. Auf meinem Rücken spürte ich Hände die mich berührten. Ich drehte mich um und war wohl etwas irritiert, als mir plötzlich ein schwarzer Mann die Arme hoch hielt. Mich ergriff Panik, der ich mich aber nicht erwehren konnte. Meine Hände zeigten hoch in den heißen Himmel, während schwarze Hände überall auf meinem Körper zu spüren waren. Brüste wurden zart geknetet und ich suchte hilfesuchend nach Jobrio. Als meine Augen ihn fanden, sah er mich fordernd an und seine breiten Lippen hatten nach wie vor ein unverschämtes Lächeln. Ich merkte ein peinlich feuchtes Gefühl zwischen meinen Schenkeln und ich hatte Angst, dass man mir meine Scham ansehen würde. Ich fühlte, wie jemand mir die Bluse aufknöpfte und ehe ich mich versah, wippten sie mit harten Knospen im musikalischen Einklang.
Schweiß lief mir über den Brustkorb und ich konnte die eine oder andere deutliche Erregung der schwarzen Männer erkennen. Manche ließen ihr Gewand fallen und standen völlig entblößt vor mir. Riesige Lustspender pendelten frei herum und steigerten meine Erregung ins unermessliche. Meine Knöpfe der Jeans lösten sich und mein weißer Slip kam zum Vorschein. Zart gekräuseltes Schamhaar lugte hervor, als meine Hose die Beine nach unten hin streifte. Ich hatte das Gefühl auszulaufen und roch den Schweiß der erregten Körper. Ein Gefühl das nicht mehr aufhören sollte und so gab ich mich völlig hemmungslos dem Verlangen der Krieger hin. Unzählige male bohrten sich regelrechte Stämme in mich hinein und besorgten mir einen Orgasmus nach dem anderen. Mein Öffnungen schmerzten und bettelten trotzdem nach mehr.
Es war ein unbeschreibliches Gefühl, als ich warme Flüssigkeiten auf meinen Brüsten spürte. Wie einer nach dem anderen sich auf mir entlud und meine Zunge anfing, gierig danach zu Lecken. Meine Lippen waren schon ganz wund vom Liebkosen und Saugen. Als meine Ohren plötzlich ein lautes Hämmern wahrnahmen und ich wie betäubt die Augen öffnete. In der Erwartung lauter schwarze Kerle zu sehen, blickte ich auf einen Deckenventilator. So langsam wurde mir mein Traum bewusst und ich kann bis heute nicht sagen, ob ich den Traum nicht lieber erlebt hätte. Aber allein dieses Erlebnis war die Reise wert und mir ewig in Erinnerung bleiben.
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